Archiv 2005

Schiedsrichter des Jahres 2005

(15.12.2005)

Beim Weihnachtslehrabend am 2. Dezember in der Aula des Lüneburger Johanneums wurden wie in jedem Jahr der Schiedsrichter und der Jungschiedsrichter des Jahres gewählt. Zur Wahl vorgeschlagen werden in jedem Jahr Lüneburger Referees, die sich in den vorangegangenen zwölf Monaten besonders positiv hervorgetan haben.
Bei den Senioren wurden Peter-Jürgen Thomzig (SV Wendisch Evern), Frank Müller (TSV Gellersen) sowie Tomas Ostrowski (TuS Erbstorf) vorgeschlagen. Das Rennen machte hier Peter-Jürgen Thomzig. Bei den Jungschiedsrichtern standen zur Wahl: Atilla Sapan (VfL Lüneburg) sowie Guido Gehrke und Patrick Malchow (beide TuS Reppenstedt). Hier gewann mit großem Vorsprung Atilla Sapan.
KSO Manfred Kreutz und Lehrwart Wilfried Helwig überreichten allen sechs Vorgeschlagenen Preise, die auch die anderen Kollegen zeigen sollen, dass es sich durchaus lohnen kann, sich für die Schiedsrichterei zu engagieren.

SR-Preisskat 11.11.2005

(12.11.2005)

Die „Könige“ 2005 heißen Otto Vogt und Christel Natusch. Ein Punkt Vorsprung genügte Routinier Otto Vogt, um Skatprofi Volker Pioch hinter sich zu lassen. Christel Natusch, Frau des Neetzer Schiris Friedhelm Natusch, setzte sich dagegen wesentlich deutlicher beim Knobeln durch. Mit diesen Resultaten endete ein gemütlicher Abend im Vereinsheim des Ochtmisser SV. Organisiert hatte die Veranstaltung, die leider wieder nur sehr mäßig besucht wurde, Kreisliga-Schiri Frank Richter.

Gruß aus der Ferne

(28.09.2005)

Folgende Mail erhielt die Internetredaktion am 28.09.2005 vom ehemaligen Lüneburger Schiedsrichterkollegen Manfred Dautz:

An meinem Geburtstag habe ich vom Fritz Juschkus Grüße erhalten. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass man mich noch nicht vergessen hat. Ich grüße auf diesem Wege alle Freunde und Bekannte vom Vorstand und die Schiris aus dem Kreis Lüneburg. Übrigens ich pfeife im Kreis Ostholstein auch wieder und Beobachter bin ich auch. Da es hier keine Alte-Herren-Klassen gibt, werde ich sogar bis zur Kreisliga eingesetzt. Das ist hier bereits die fünfte Klasse von unten, da es vier Kreisklassen gibt.
Viele Grüße von hier

Manfred Dautz

Anerkennungsverfahren Teil 1

(21.07.2005)

Der Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) befand in seiner Sitzung am 20. Juli 2005 über die Anerkennung der von den 41 Vereinen für die Saison 2005/2006 gemeldeten 271 Unparteiischen.
Dabei wurden lediglich 114 Schiedsrichter im ersten Durchgang anerkannt, beim Rest mangelte es an fehlenden Prüfungen, zu wenig übernommenen Spielaufträgen oder es wurden weniger als die erforderlichen fünf Lehrabende besucht.
Beim Lehrabend am 5. September und bei der Nachzüglerprüfung am 9. September besteht die Chance, zumindest die erforderlichen Prüfungen abzulegen. Mitte September wird dann der KSA endgültig über die Anerkennung befinden – daraus resultiert dann die Festsetzung der Geldstrafen für die Vereine, die nicht die erforderliche Anzahl an Schiedsrichtern stellen.

Lüneburg in der Bundesliga!!!

(10.07.2005)

Tobias Helwig

Tobias Helwig

Und noch ein Aufstieg eines Lüneburger Unparteiischen ist zu vermelden – und was für einer: Tobias Helwig (SV Eintracht Lüneburg) wurde zur Saison 2005/06 als Schiedsrichter in die A-Junioren-Bundesliga berufen!
Auch hier wünschen die Lüneburger Schiedsrichter viel Erfolg und hoffen, dass dieser Aufstieg immer noch nicht der letzte gewesen sei…

 

 

 

Tag des Schiedsrichters

(06.07.2005)

Groß gegen Klein: Holger Rinke (SV Eintracht) und Eduard Miller (VfL Bleckede) beim 12-Minuten-Lauf in der Mittagshitze  Foto: Werner Reiss

Groß gegen Klein: Holger Rinke (SV Eintracht) und Eduard Miller (VfL Bleckede) beim 12-Minuten-Lauf in der Mittagshitze
Foto: Werner Reiss

Nur ca. 60 Schiedsrichter nahmen am diesjährigen Tag des Schiedsrichters teil, der am 2. Juli 2005 im Stadion des MTV Treubund in Lüneburg stattfand. Bei sommerlicher Hitze wurden aber trotzdem sehr ordentliche Laufergebnisse abgelegt, auch durch die theoretische Prüfung fiel kein Unparteiischer durch.

 

 

 

 

Aufsteiger für die Saison 2005/06

(22.06.2005)

Drei Aufsteiger verzeichnet der NFV-Kreis Lüneburg für die Saison 2005/06.
Kerstin Ahrens von der SV Ilmenau, ließ alle männlichen Konkurrenten hinter sich und sicherte sich einen der beiden begehrten Aufstiegsplätze zur Niedersachsenliga.
André Sabellek vom MTV Treubund Lüneburg gelang nach nur einem Jahr in der Bezirksliga der sofortige Durchmarsch in die Landesliga und als Dritter im Bunde steigt Maik Mandel vom TuS Brietlingen in die Bezirksliga auf.
Die Lüneburger Schiedsrichter wünschen viel Erfolg in den neuen Klassen!!!
Leider erreichten Irfan Kayir (MTV Treubund Lüneburg) und Ferdi Oklu (Lüneburger SV) bei der Fitnessprüfung nicht die erforderlichen Punktzahlen und wurden vom Bezirksvorstand in die Bezirksklasse zurückgestuft.

Schiedsrichter als Litfasssäule? Nein!

(22.06.2005)

Eine klare Antwort auf die Anfrage der Lüneburger Schiedsrichter, ob Werbung auf dem SR-Trikot unter Umständen erlaubt werden kann, gab jetzt Verbands-SR-Obmann Wolfgang Mierswa: Trotz DEKRA in der Bundesliga erlaubt der DFB keine weitere Werbung auf der Kleidung der Unparteiischen.

Schiris auf dumme Sprüche gefasst

(29.01.2005) – www.landeszeitung.de

Hiesige Unparteiische rechnen nach dem Manipulationsskandal Hoyzer mit Auswirkungen bis auf unterste Ebene

Kerstin Ahrens würde Aktiven, die sie wegen des Skandals anpöbeln, die Rote Karte zeigen. Foto: A/t & w

Kerstin Ahrens würde Aktiven, die sie wegen des Skandals anpöbeln, die Rote Karte zeigen. Foto: A/t & w

re/so Lüneburg. Der Skandal um durch den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer manipulierte Fußballspiele bewegt weiter die Gemüter. Wirkt er sich auch bis auf untere Ebene aus, müssen die Unparteiischen im Bezirk und Kreis bei ihren Einsätzen darunter leiden ? Die LZ hörte sich um.
Oliver Vogt (Schiedsrichter-Beobachter bis zur Niedersachsenliga, früher bis zur 4. Liga pfeifend): Ich bin sogar ganz persönlich betroffen, habe Hoyzer vor zwei Jahren beim Eintracht-Schiedsrichterturnier kennengelernt. Und am letzten Sonnabend, als die Bombe platzte, war ich zufällig in Berlin im Kreis von Kollegen, die waren total von den Socken. Auch ich bin einfach nur entsetzt, glaube aber an einen Einzelfall. Er hat sicher nicht gewusst, auf was er sich da eingelassen hat, ist noch zu jung und charakterlich nicht gefestigt genug. Auf den Plätzen landauf, landab wird es jetzt wohl noch ein paar mehr blöde Bemerkungen geben, vor allem gegenüber jüngeren Schiedsrichtern, die eher beeinflussbar erscheinen.
Wilfried Helwig (Kreisschiedsrichter-Lehrwart): Zuerst konnte man das gar nicht glauben. Der hatte doch mit 25 Jahren seine ganze Karriere noch vor sich, jetzt hat er sich alles verbaut. Ich hatte gerade einen neuen Anwärter-Lehrgang mit 70 Leuten. Denen habe ich erzählt, ein Schiedsrichter habe ehrlich und korrekt zu sein. Und dann kommt das. Allerdings glaube ich nicht, dass unsere Schiedsrichter vor Ort allzu sehr in ihrer Arbeit darunter leiden werden. Sprüche mussten wir uns schon immer anhören. Jetzt kommt vielleicht mal ein neuer dazu wie ,na, auch bei Oddset gewettet ?‘. Aber damit wird man leben. Die Bundesliga wird man sich jetzt aber ganz genau angucken.
Tobias Helwig (24, pfeift bis Oberliga und steht in der Regionalliga an der Linie, Lüneburgs ranghöchster Schiedsrichter): Das war schon ein Schock. Vorher war es unvorstellbar, dass so etwas in Deutschland passiert. Das wirft natürlich einen Schatten auf die Schiedsrichterei in Deutschland, vor allem die Kollegen in der Bundesliga und 2. Liga haben jetzt einen schweren Stand. In den unteren Ligen muss man sich jetzt sicher auch mal dumme Sprüche in dieser Richtung anhören. Aber das ist eher zweitrangig.
Kerstin Ahrens (35, pfeift bis zur Männer-Landesliga und ist Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga): Ich habe bis zuletzt gehofft, dass er unschuldig ist, und bin erstaunt, dass er alles zugegeben hat. Ich befürchte, dass die Pöbeleien nun bis in die unterste Klasse gehen werden. Ich bin darauf vorbereitet. Kommt das von den Aktiven, ist das eine grobe unsportliche Aktion und hat die Rote Karte zur Folge. Kommt das von Zuschauer gibt es nur eins: ins rechte Ohr rein, ins linke wieder raus.
Hendrik Hansen (21, pfeift in der Bezirksliga und kennt Hoyzer vom Sehen): Das ist alles erschreckend und ein bisschen beschämend für das ganze Schiedsrichterwesen. Ich hoffe nur, dass das nicht auf uns in der unteren Ebene abfärbt. Ich habe schon Bedenken, dass nun ein paar Sprüche kommen. Aber ich denke, dass wir das durch gute Leistungen kompensieren.

Vereinswechsel zum 31.12.2004

(05.01.2005)

Folgende Schiedsrichter haben zum 31.12.2004 ihren Vereinswechsel bekannt gegeben, damit Sie ab der Saison 2005/06 für den neuen Klub aktiv werden können:

Ahrens, Kerstin MTV Treubund Lüneburg –> SV Ilmenau
Delen, Sabri SV Eintracht Lüneburg –> MTV Treubund Lüneburg
Gehrke, Guido TSV Mechtersen/Vögelsen –> TuS Reppenstedt
Knaack, Torben Thomasburger SV –> Dahlenburger SK
Lich, Oleg Lüneburger SV –> MTV Treubund Lüneburg
Natusch, Friedhelm TuS Neetze –> VfL Bleckede
Natusch, Sven TuS Neetze –> TuS Brietlingen
Reiß, Werner Lüneburger SV –> Lüneburger SK
Ristock, Max VfL Lüneburg –> TuS Reppenstedt
Timpel, Richard SV Scharnebeck –> TuS Brietlingen
Westerhoff, Björn TSV Adendorf –> SV Scharnebeck

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